Unterrichtsmaterialien
Basistheorie
Harmonische Kadenzen zum Transponieren
Harmonische Kadenzen zum Ausschreiben
Intervalle singen mit Liedanfängen, Sammlung mit Partiturausschnitten (Intervalle-Singhilfen / Liedhilfen für Intervalle / Liedanfänge für Intervalle / Intervallesinghilfen)
Singing Intervals with song beginnings, a collection with score extraits (aids for learning to sing intervals / melodic memory aid for intervals)
Tonnamen, Alterationen und Notenwerte
Terztonverdoppelungen bei Sextakkorden
Akkordfremde Töne
Zwischenfunktionen
Die Modulation
Der Kantilenensatz (Definition): Hauptstimme ist der allein textierte Cantus. Dazu erfindet der Komponist den Tenor. Beide Stimmen kadenzieren jeweils der textlichen Gliederung entsprechend. Diese beiden Stimmen zusammen bilden den sogenannten Cantus-Tenor-Gerüstsatz. Dieser zweistimmige Gerüst- oder Kernsatz kann nun durch eine zusätzliche Instrumentalstimme bereichert werden, durch einen sogenannten Contratenor, einer Gegenstimme zum Tenor. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Lage dieser Stimme im Tenorraum. Da der Contratenor von den beiden zuvor komponierten Gerüstsatzstimmen abhängig ist (er muß sich dem Gerüstsatz mit möglichen Konsonanzen einpassen), kreuzt er häufig den Tenor; auch bewegt er sich melodisch weniger gesanglich (viel mehr Sprünge als in Cantus und Tenor). Einen solchen Liedsatz, der zu Machauts Zeit üblich war, nennt man nach dem lat. "Cantilena" (Lied) Kantilenensatz.