Werkliste

Inhaltsverzeichnis

- Werkauswahl chronologisch
- Werkauswahl nach Besetzungen
- Werkauswahl nach Instrumenten: im Aufbau
- Musikwerke-Übersicht


Vertrieb der Musikwerke von René Wohlhauser:

Schweizer Musikedition:
http://www.musicedition.ch/sme/composers/58d.htm (dt.)
http://www.musicedition.ch/sme/composers/58e.htm (engl.)

oder über "Adesso – contemporary music composers"
Mathias Steinauer, CH-6958 Corticiasca,
Tel./Fax 0041/91/944 13 26 adesso@bluewin.ch

oder beim Komponisten:
Kontakt

oder ausleihbar über:
IDS Informationsverbund Deutschschweiz

Von allen Stücken können gegen eine Schutzgebühr von Fr. 5.-/Euro 3.30 unverkäufliche Aufnahmen zum Privatgebrauch geliefert werden.

Werkauswahl chronologisch von René Wohlhauser


• Lemuria für 2 Flöten und Zuspielband (1977), Ergon 1, 17 Min. (Preiscode: D)
UA: 18.5.1977, Basel, Großer Saal der Musikakademie (David Johnson und Ueli Derendinger, Flöten; Jane Koopmann und Daniel Weissberg, Synthesizer).
Aufnahme: Radio DRS 2, Basel 1990.

Kurzbeschreibung: Geheimnisvolle Aussagen des Traumdeuters Cayce über den im Pazifik versunkenen Kontinent "Lemuria", über den Platon berichtet haben soll, in Klangbilder gesetzt.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Lemuria"

• Nesut für Klavier solo (1977), Ergon 2, 8 Min. (Preiscode: D)
UA: 4.7.1978, Basel, Großer Saal der Musikakademie (Jürg Henneberger, Klavier).
Aufnahmen: Radio DRS 2, Basel 1990 und 1991.

Kurzbeschreibung: "Nesut" ist die Transliteration einer Hieroglyphe, die als Symbol für Macht und Unterdrückung steht; ein Relikt aus dem Studium der mittelägyptischen Sprache.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Nesut"

• cemaltorz für Sopran und Klavier (1977), Ergon 3, 11 Min. (Preiscode: D)
UA: 23.2.1978, Basel, Jsaak Iselin-Schulhaus (Franziska Richner, Sopran, und Jürg Henneberger, Klavier).

Kurzbeschreibung: Verbindung des Montageprinzips mit extremen ausdrucksmäßigen Kontrasten, in Relation gesetzt zu einer in linguistische Partikel zerlegten, imaginär-artifiziellen Sprache.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "cemaltorz"

• Souvenirs de l’Occitanie für Klarinette solo (1978), Ergon 4, Kompositionspreis Valentino Bucchi, Rom 1978, 9 Min. (Preiscode: D)
UA: 19.1.1981, Freiburg/Brsg., Galerie Schwarzes Kloster (Wolfgang Stryi, Klarinette). Aufnahme: Radio DRS 2, Basel 1990.

Kurzbeschreibung: Ein musikalisches Aufspüren kafkaesker und surrealistischer Ausdrucksmomente, die im Titel auf den Ort der ersten Inspiration zu dieser Musik verweisen.

- Hören von "Souvenirs de l'Occitanie", gespielt von Ernesto Molinari
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Souvenirs de l'Occitanie"

• Modulaltica für Altblockflöte und Synthesizer (1978), Ergon 5a, 15 Min. (Preiscode: D)
UA: 24.11.1978, Bonn, Bonncenter (Chantal Mathez, Altblockflöte, und René Wohlhauser, Synthesizer).

Kurzbeschreibung: Unter Einbezug von elektronischen Mitteln die Bildung einer innermusikalischen Kausalkette, die musikalische Logik erlebbar machen soll.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Modulaltica"

• Fragmente für Orchester (1979), Ergon 6 (3 (anche 1., 2., 3. Fl. picc.), 2 (2. anche C. ingl.), 3 (3. anche Cl. b.), 2; 2 Cor., 2 Tr., 2 Pos.; 3 Perc., Pfte., Arpa; 12, 12, 8, 8, 4), Kompositionspreis von Stadt und Kanton Freiburg 1984, 10 Min. (Preiscode: F)
UA.: 27.6.1979, Basel, Großer Musiksaal des Stadtcasinos (Basler Sinfonieorchester unter der Leitung von Thüring Bräm).
Aufnahme: Radio RSR 2, Genf 1984.

Kurzbeschreibung: Elf ausgearbeitete kompositorische Ideen im Bereich verschiedener Klangflächen und Tonfeld-Kombinationen im Spannungsfeld zwischen Statik und Dynamik; atmosphärisch inspiriert durch ein Aufrollen des Ariadne-Fadens vom Höhlengleichnis (Platon) über das imaginäre Land Uqbar (Borges) bis zur "schwarzen Milch der Frühe" (Celan).

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Fragmente für Orchester"

• flautando für 2 Flöten (1980/81, rev. 1987), Ergon 7, Verlag Müller und Schade, 13 Min.
UA der deutschen Fassung: 17.12.1982, Basel, Kellertheater Jsaak (Jürg Zurmühle und Ueli Derendinger, Flöten).
UA der französischen Fassung: 19.5.1984, Delémont, Schweizerisches Tonkünstlerfest (Mathieu Schneider und Olivier Rouget, Flöten).
Aufnahmen: Radio RSR 2, Genf 1984; Radio DRS 2, Bern 1987.

Kurzbeschreibung: Eine Klangfarbenkomposition ohne Tonhöhen und Rhythmus, die vieles (z.T. humorvoll) thematisiert und grammatikalisiert, was peripher mit dem Flötenklang zusammenhängt und in verschiedene musikalische Kommunikationsformen einbindet.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "flautando"

• Musica Assoluta e Determinata für Stimme und Kammerensemble (1981), (Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier), Ergon 8 / Nr. I, 3 Min. (Preiscode: D)
UA: 17.12.1982, Basel, Kellertheater Jsaak (ad hoc-Ensemble unter der Leitung von René Wohlhauser).

Kurzbeschreibung: Monadische Tonpunkte als kleinste beseelte Substanzen (Leibniz) entwickeln sich durch bewußtes Setzen von Widersprüchen zu spannungssteigernden Kontextbildungen.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Musica Assoluta e Determinata

• Largo elettrificato für Stimme und Kammerensemble mit elektronischer Klangverfremdung (1981), (Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier; Vocoder, Harmonizer, Ringmodulator, Tonbandschlaufe, Zuspielband), Ergon 8 / Nr. II, 1 Min. (Preiscode: B)
UA: 19.3.1982, Basel, Kulturwerkstatt Kaserne (Ensemble der IGNM Basel unter der Leitung von René Wohlhauser).

Kurzbeschreibung: Elektronische Klangumwandlungen traditioneller Instrumentalklänge evozieren ein "ästhetisches Fluktuieren".

• Klavierquartett für Streichtrio (Violine, Viola, Violoncello) und Klavier (1979/83-84, teilrev. 1987), Ergon 9, 9 Min. (Preiscode: D)
UA: 19.3.1984, Basel, Museum für Gegenwartskunst (Andreas Preißer, Violine; Monika Clemann, Viola; Oliver Faller, Violoncello; Jean-Jacques Dünki, Klavier).
Aufnahmen: Radio DRS 2, Zürich 1984 und Bern 1989.

Kurzbeschreibung: Ein Ausloten formaler und inhaltlicher Grenzsituationen, um im Auskomponieren der Tiefendimension weiter vorzustoßen, was zu einer gedrängten Dauer der Musik, zu einer Art "Texturpolyphonie" führt.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen vom "Klavierquartett"

• Schlagzeugtrio (1984/85), Ergon 10, Auftragswerk von Paul Sacher, 9 Min. (Preiscode: D)
UA: 10.6.1985, Basel, Kunsthalle (Basler Schlagzeugtrio). Aufnahmen: Radio DRS 2, Basel 1986 und Basel 1990.

• Weitere Fassung: Sarktirko (2008), Ergon 10 b, Version für Schlagzeug solo von "Schlagzeugtrio" (1984/1985), Ergon 10, ca. 9 Min.
Uraufführungs-Improvisation über die noch nicht uraufgeführte Version für Schlagzeug solo von "Schlagzeugtrio": 1.6.2008, Gare du Nord, Basel (Matthias Würsch, Schlagzeug

Kurzbeschreibung: Polyphone Zeitebenen, die sich im Spannungsfeld zwischen Determination und Indetermination gegeneinander verschieben, als vieldimensional vernetztes Rhizom-Labyrinth ohne Zentrum und Peripherie, ohne Ausgang und deshalb potenziell unendlich (nach Gilles Deleuze).

- Hören von "Schlagzeugtrio", gespielt vom Basler Schlagzeugtrio
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Schlagzeugtrio"

• CI-IC für Flöte und Viola (1985), Ergon 11, 3 Min. (Preiscode: B)
UA: 5.5.1986, Zürich, Theater an der Winkelwiese (Ueli Gasser, Flöte und Daniel Corti, Viola).

Kurzbeschreibung: Eine Miniatur mit zeitlich extrem gedrängter, konzentriert struktureller Komplexität, gedacht als Metapher für die Furie des Verschwindens kurzer und intensiver Hörerlebnisse.

- Hören von "CI-IC", gespielt von Philippe Racine und Monika Clemann
- Partiturausschnitt sehen von "CI-IC"
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "CI-IC"

• Duometrie für Flöte und Baßklarinette (1985/86), Ergon 12, 5 Min. (Preiscode: D)
UA: 24.5.1986, Zürich, Studiobühne des Opernhauses (Philippe Racine, Flöten, und Ernesto Molinari, Baßklarinette).
Aufnahmen: Radio DRS 2, Bern 1987 und Basel 1990.

Kurzbeschreibung: Äußere Zeitebenen (wie die von Stephen Hawking bezeichnete, zur linearen Zeit zusätzlich senkrecht stehende imaginäre Zeitrichtung, damit in der daraus entstehenden geschlossenen Fläche ohne Anfang und Ende alle Gegensätze gleichzeitig denkbar sind) stehen im Verhältnis zur stückimmanenten, komplexen dramaturgischen Zeitorganisation, die sich u.a. darin äußert, daß für beide Spieler die Zeit nicht synchron abläuft, da sie sehr oft verschiedene Tempi gleichzeitig gegeneinander zu spielen haben; als Ausdruck unvereinbarer Widersprüche, sogenannter Antinomien, im Sinne von Kants "Transzendentaler Dialektik".

- Hören von "Duometrie", gespielt von Philippe Racine und Ernesto Molinari
- Partiturausschnitt sehen von "Duometrie"
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Duometrie"

• Orgelstück (1986), Ergon 13, Kompositionspreis des Domkapitels Salzburg 1987, 8 Min. (Preiscode: D)
UA: 12.8.1988, Dom zu Speyer (Odile Pierre, Orgel). Aufnahme: Radio DRS 2, Zürich 1989.

Kurzbeschreibung: Ein rhapsodisches Kreisen um das Ausgangsmaterial zieht seinerseits immer größere Kreise, so daß nach und nach auch das Tempo ins Schlingern gerät, was am Ende zum bewegungsmäßigen Stillstand, zum Tempo Null führt, einer interessanten Größe, die der bekannte Mathematiker Leonhard Euler in seiner "Algebra" (in Konstellation mit anderen Größen) als Symbol für Unendlichkeit definiert hat.
Dieses Stück ist u.a. auch in der Nôtre-Dame-de-Paris und im asarbeidschanischen Baku gespielt worden.

- Hören von "Orgelstück", gespielt von Ludwig Kaiser
- Partiturausschnitt sehen von "Orgelstück"
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Orgelstück"

• Drei Stücke für Klavier (1986/87), Ergon 14, 5 Min. (Preiscode: C)
1) Paginetta per pianoforte
2) Adagio für Klavier
3) Déploîment für drei-pedaligen Flügel
UA von "Paginetta" und "Adagio": 24.5.1988, Winterthur, Musikhochschule (Daniel Cholette, Klavier).
UA von "Déploîment": 27.3.1988, Unterentfelden, Kirchgemeindehaus (Doris Huber, Klavier).
Aufnahmen: Hessischer Rundfunk, Frankfurt 1989; Radio DRS 2, Bern 1989, Basel 1990 und Basel 1995; CBC, Toronto (Canada) 1991; Süddeutscher Rundfunk, Stuttgart 1991.

Kurzbeschreibung: Dieses Stück resultierte aus der gedanklichen Auseinandersetzung mit der sogenannten ontologischen Dialektik zwischen mundus sensibilis und mundus intelligibilis, zwischen Materialität und Immaterialismus, zwischen Logizität und Faktizität; so etwa im zweiten Stück "Adagio", in dem an der Grenze zum Absurden eine nervöse vordergründige Bewegung auf ruhigem Hintergrund groteske musikalische Seinsbereiche karikiert.

- Hören von "Drei Stücke für Klavier", gespielt von Daniel Cholette
- Partiturausschnitt sehen von "Drei Stücke für Klavier"
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Drei Stücke für Klavier"

• Klarinettentrio Metamusik für 3 B-Klarinetten (1986/87), Ergon 15, Auftragswerk der Pro Helvetia, 1. Preis im Kompositionswettbewerb der Ostschweizer Stiftung für Musik und Theater, St. Gallen 1990, 11 Min. (Preiscode: D)
UA: 1.11.1991, St. Gallen, Kirche St. Mangen (Schweizer Klarinettentrio).
Aufnahme: Südwestfunk Baden-Baden 1994.

Kurzbeschreibung: Ein Versuch, die Aspektvielfalt, wie eine Sache von verschiedenen Standpunkten aus gesehen werden kann - so wie dies Ludwig Wittgenstein in seinen "Philosophischen Untersuchungen" über die Aspekte des Sehens beschreibt - auf musikalische Gegebenheiten zu übertragen.

- Hören von "Klarinettentrio", gespielt vom Schweizer Klarinettentrio
- Partiturausschnitt sehen von "Klarinettentrio Metamusik"
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Klarinettentrio Metamusik"

• Adagio assai für Streichquartett (1982/83/85/87/88), Ergon 16, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, Kranichsteiner Stipendienpreis, Darmstadt 1988, 4 Min. (Preiscode: D)
UA: 7.8.1988, Darmstadt, Internationale Ferienkurse für Neue Musik (Arditti-Quartett).
Aufnahmen: Südwestfunkt Baden-Baden 1988; Radio DRS 2, Basel 1993 und Zürich 1993; Hessischer Rundfunk Frankfurt 1994; Radio RSI 2, Lugano 1995.

Kurzbeschreibung: In hüllkurvenmäßiger Gestaltung aller Phrasen und der sie konstituierenden Bestandteile im mikroparametrischen Bereich das Erarbeiten einer musikalischen Grammatik, die in analoger Gestaltung von Mikroharmonik und Mikrorhythmik in bezug zu den anderen Parametern gesetzt ist; gleichsam entlang der Aussage von Walter Benjamin, wonach er "das Vermögen der Phantasie" als "die Gabe, im unendlich Kleinen zu interpolieren" definiert.

- Hören von "Adagio assai", gespielt vom Arditti-Quartett
- Partiturausschnitt sehen von "Adagio assai"
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Adagio assai"

• Atemlinie für Horn solo (und Tamtam, gleicher Spieler) (1988), Ergon 17, Auftragswerk des Konservatoriums Luzern, 8 Min. (Preiscode: D)
UA: 29.11.1988, Luzern, Kunsthaus (Jakob Hefti, Horn und Tamtam).
Aufnahmen: Radio DRS 2, Basel 1990 und Basel 1991; Tschechischer Rundfunk, Prag 2000.

Kurzbeschreibung:
Thematisierung und Gestaltung des musikalischen Atems in hohem Differenzierungsgrad der klanglichen Mischmöglichkeiten. Feinste Nuancen zwischen Cölinblau und Manganblau, zwischen Kadmiumrot und Permanentrot, eingebettet in eine Grammatik der Intensitäten, der Opazitäten und der Pigmentierungen eines klingenden Farbenalphabets lagen dem Stück als Vorstellung zugrunde. Verschieden lange Mikro-Atemlinien werden mittels künstlich verlängertem Atem zu einer Makro-Atemlinie verbunden.

- Hören von "Atemlinie", gespielt von Jakob Hefti
- Partiturausschnitt sehen von "Atemlinie"
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Atemlinie"

• Lumière(s) für Orgel (1989), Ergon 18, Auftragskomposition anläßlich des 20-jährigen Jubiläums des "Festival international de l’orgue ancien" in Valère 1989, 8 Min. (Preiscode: D)
UA: 19.8.1989, Valère, Festival international de l’orgue ancien (Kei Koito, Orgel).
Aufnahmen: Radio RSR 2, Genf 1989; Radio DRS 2, Zürich 2000.

Kurzbeschreibung: "Musikalische Lichterscheinungen", Aspekte des Lichteinfalls, der Lichtbrechung (Dioptrik), der Lichtdurchlässigkeit (Pelluzidität) und der Lichtundurchlässigkeit (Opazität), "Helligkeitsmodulationen" auf dem Hintergrund einer angestrebten sog. "Lichttranszendenz". Inspiriert durch Bilder von Claude Monet wie beispielsweise "La cathedrale de Rouen" mit dem sog. "effet du matin" (einer diffusen Morgenstimmung) oder durch das Bild "La Gare de St. Lazare" mit der faszinierenden optischen Vermischung von Wasserdampf und Sonnenlicht.

- Hören von "Lumière(s)", gespielt von Gary Verkade
- Partiturausschnitt sehen von "Lumière(s)"
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Lumière(s)"

• in statu mutandi für Orchester (1991-93), Ergon 19 (Fl. alto in Sol, Fl. basso in Do, 2 (2. anche C. ingl.), 1 Cl. b., 1 Cl. cb., 1 Fg., 1 C.-Fg.; 3, 2, 2, 1; 2 Perc.; 8, 6, 4, 4, 2), Auftragskomposition des Sinfonieorchesters der AML Luzern, 8 Min. (Preiscode: F)
UA: 21.4.1993, Luzern, Kunsthaus (Sinfonieorchester Luzern unter der Leitung von Olaf Henzold).
Aufnahmen: Radio DRS 2, Basel 1993; Bayerischer Rundfunk, München 1995.

Kurzbeschreibung: Fast im Geiste der schnell sich entwickelnden Theorie komplexer physikalischer Zustände eine widerspenstige Dialektik zwischen Chaos und Ordnung und verschiedene Grenzbereiche der Wahrnehmung im Übergang zwischen Stille, Geräusch und Ton, zwischen bewegten gehaltenen Tönen und sich nur minimal verändernden Glissandi und analog dazu zwischen Nachweisbarem und Wahrnehmbarem.

- Hören von "in statu mutandi", gespielt vom Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Olaf Henzold
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "in statu mutandi"

• vocis imago für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello (1993-95), Ergon 20, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, zudem mit finanzieller Unterstützung der SUISA-Stiftung für Musik, 19 Min. (Preiscode: G)
UA: 17.5.1995, Köln, Musikhochschule (Ensemble Köln unter der Leitung von Robert HP Platz).
Aufnahmen: Westdeutscher Rundfunk, Köln 1995; Radio DRS 2, Zürich 1996.

Weitere Fassungen: 62 Variantversionen vom Solo bis zum Quintett, MWN 1400-1461

Kurzbeschreibung: Längere Beschäftigungen mit rhapsodischen Erzählformen in der Literatur brachten mich zur Konzeption eines dialektischen Spannungsverhältnisses zwischen inhaltlich narrativen und formal architektonisch gebauten Teilen, zusammengehalten von einer strengen Grammatik, bestehend aus Symmetriebildungen zwischen Kleinabschnitt-Dauern und Besetzungsanordnungen; eingebunden in ein System von Tempo-Modulationen.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "vocis imago"

• Prestissimo (1995)
Solo-Version für Xylophon (auch Marimbaphon), Ergon 21/1, 1 Min. (Preiscode: C)
Trio-Version für Xylophon (et al.) a tre (auch Marimbaphon), Ergon 21/2, 3 Min. (Preiscode: C)
UA: 18.6.1995, Basel, Foyer des Stadttheaters (Basler Schlagzeugtrio).

Kurzbeschreibung: Scheinbar ohne strukturierten äußeren Rhythmus, aber mit vielfältig strukturiertem innerem Rhythmus und mit einer dialektisch aufgebauten inneren Spannungsdramaturgie in Verbindung mit szenischen Elementen.

• Gedankenflucht für Violoncello und Klavier (1995), Ergon 22, Auftragskomposition des Ministeriums für Frauen, Bildung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, 11 Min. (Preiscode: D)
UA: 5.12.1996, Universität Bamberg (Dorothea von Albrecht, Violoncello und Christine Olbrich, Klavier).

Kurzbeschreibung: Gedankenflucht ist ein Terminus der Psychiatrie und bedeutet: Irres, neurotisches Treibenlassen der Gedanken.
Das Verfahren der verlangsamten intuitiven Improvisation als Kompositionsprozeß unter Absage an jegliche planende Konstruktion (in Analogie zur Krise der analytischen Rationalität) sollte dazu führen, daß die formalen Orientierungskategorien ins Fließende entschwinden und neuen Hörerlebnisformen Platz machen.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Gedankenflucht"

• Quantenströmung für Flöte, Viola und Harfe (Harfentrio) (1996), Ergon 23, Auftragskomposition des Sabeth Trio Basel, mit finanzieller Unterstützung der Erziehungs- und Kulturdirektion Basel-Landschaft, der Alfred Richterich-Stiftung, der SUISA-Stiftung für Musik, der Fondation Nicati-de Luze und der Fondation Nestlé pour l’Art., 10 Min. (Preiscode: D)
UA: 9.11.1996, Tage für Neue Musik Zürich, Tonhalle (Sabeth Trio Basel).
Aufnahme: Radio DRS 2, Zürich 1996.

• Quantenströmung-Fassung für Flöte, Cello und Klavier (1996/97), Ergon 23 b, mit finanzieller Unterstützung der Alfred Richterich-Stiftung und der Gubler-Hablützel-Stiftung, 10 Min. (Preiscode: D)

Kurzbeschreibung: "Quantenströmung" bezeichnet nach Gilles Deleuze den Übergang von einem Energiezustand in einen anderen. Wobei mich von den verschiedenen Energieformen in diesem Stück vorallem die potentielle und die kinetische Energie interessierten: Aus welcher Lagebeschaffenheit und Lagebefindlichkeit bzw. Energiedichte und Energietransformationsfähigkeit lädt sich ein Energiepotential auf, das einen Prozeß in Gang zu setzen vermag? Die Gravitation dieser Energiefelder wird in diesem Stück durch eine formal zyklische Anlage suggeriert, realisiert durch eine Grammatik der Entsprechungen.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Quantenströmung"

• Entropía per violoncello solo (1997/98), Ergon 24, Auftragskomposition des Ministeriums für Frauen, Bildung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, 11 Min. (Preiscode: D)
UA: 20.4.1999, Schloß Solitude Stuttgart (Frank Cox, Violoncello).
Aufnahme: Radio DRS 2, Zürich 2000.

Kurzbeschreibung: "Entropie" (ital. entropia) ist die Bezeichnung für das Maß zunehmender Unordnung in einem geschlossenen System. Die Entropie nimmt bei allen natürlich ablaufenden Prozessen zu.
Kompositorisch faszinierend ist der eigendynamische Prozeß der Auflösung einer strengen Ordnung in zunehmende "Unordnung", die aber sofort neue Gesetzmäßigkeiten der kontextuellen Wirkungsweisen konstituiert. Dadurch wird der Komponist zum Beobachter des materialinhärenten Richtungswillens aufgestauter Energien.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Entropía"

• carpe diem in beschleunigter Zeit für Streichquartett (1998/99), Ergon 25, Auftragskomposition der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung der GGG Basel und der Fondation Nicati-de Luze, 11 Min. (Preiscode: E)
UA: 20.11.2001, Europäischer Musikmonat und Gesellschaft für Kammermusik, Paul Sacher-Halle Basel (Arditti-Quartett).
Aufnahme: Radio DRS 2, Basel 2001.

Kurzbeschreibung: Dieses für das Arditti-Quartett geschriebene und von ihm am Europäischen Musikmonat 2001 uraufgeführte Werk konfrontiert den Sinnspruch des Horaz mit dem heutigen Lebensgefühl und reflektiert verschiedene Formen von musikalischer Akzeleration bis hin zum Stillstand.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "carpe diem"

• Die Auflösung der Zeit in Raum für Saxophon, Schlagzeug und Klavier (2000/01), Ergon 26, Auftragskomposition der Musikkreditkommission Basel-Stadt, 14 Min. (Preiscode: D)
UA: 11.10.2002, Expo.02, Rathaussaal Murten (Ensemble Oggimusica, Ltg. Giorgio Bernasconi)

• Weitere Fassung: Saró (2008), Ergon 26 b, Version für Saxophon solo von "Die Auflösung der Zeit in Raum" (2000-01), Ergon 26, ca. 14 Min.
Uraufführungs-Improvisation über die noch nicht uraufgeführte Version für Saxophon solo von "Die Auflösung der Zeit in Raum": 1.6.2008, Gare du Nord, Basel (Marcus Weiss, Saxophon)

Kurzbeschreibung: Dieses vom Ensemble Oggimusica an der Expo 2002 uraufgeführte Werk arbeitet mit verschiedenen Konzepten der Zeit-Raum-Relation und versucht, die Tiefendimension des Klangraumes auszuloten, der sich nur in der Zeit zu entfalten vermag, wo also Raum und Zeit zusammenkommen und ineinander verschmelzen.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Die Auflösung der Zeit in Raum"

• Meditation über die Zeit für die linke Hand am Klavier (2001), Ergon 27a, 7 Min. (Preiscode: B)

Kurzbeschreibung: Einfache und gedehnte Klangstrukturen erzeugen eine plane akustische Ebene und rücken die Dimension der Zeit in den Mittelpunkt der Wahrnehmung.

• Klänge in der Zeit für Klavier (2000), Ergon 27b, 10 Sec. (Preiscode: A)

• Klavierstück Manía (2001/02), Ergon 28, 10 Min. (Preiscode: D)

Kurzbeschreibung: In diesem Stück geht es um die obsessive Besessenheit, mit der so lange, unnachgiebig und radikal an der Prägnanz des künstlerischen Ausdrucks gemeißelt werden soll, bis dieser in einer völlig verwandelten, transzendierten Gestalt aufscheint.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Manía"

• Musik für Flöte solo (2002), Ergon 29, 6 Min. (Preiscode: D)
UA: 1.11.2002, Literaturhaus Basel (Riccarda Caflisch, Flöte)

Kurzbeschreibung: Ein auf wenige Elemente reduziertes Material soll allmählich dergestalt entwickelt werden, daß durch eine stetige virtuose, immer weiter ausholende Bewegung die Illusion einer Ausweitung des Grenzbereichs des Instrumentes entsteht.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Musik für Flöte solo"

• Gantenbein, Musiktheater für 4 Solisten und Orchester (2002-2004), Ergon 30, ca. 60 Min. (Text aus Max Frischs Roman Mein Name sei Gantenbein, zusammengestellt vom Komponisten.) (Preiscode: K)
(Sopran, Mezzosopran, Tenor, Bariton; Fl., Ob., 2 Cl. contrabassi (anche Cl. e Cl.bassi), Fg.; Cor., Tr., 2 Tn., Tba; 2 Perc.; 8 Vl. I, 6 Vl. II, 4 Vle., 4 Vc, 2 Cb.)
UA: 4.11.2004, Stadttheater Luzern in Zusammenarbeit mit den Weltmusiktagen 2004 (Simone Stock, Sopran, Caroline Vitale, Mezzosopran, Alexander Kaimbacher, Tenor, Howard Quilla Croft, Bariton; Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Mark Foster)
Aufnahme: Radio DRS 2, 2004

Kurzbeschreibung: Die am Stadttheater Luzern in Zusammenarbeit mit den Weltmusiktagen 2004 uraufgeführte Oper nach dem gleichnamigen Buch von Max Frisch, behandelt die Beziehung zwischen ihm und Ingeborg Bachmann. Die Problematisierung (und Formbarkeit) der Identitätsbildung wird durch algorithmische Verfahren gespiegelt, die aber kritisch hinterfragt und subjektiv gebrochen werden.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Gantenbein"

• Rachearie aus der Oper "Gantenbein", bearbeitet für Sopran und Klavier (2004). Ergon 30/II, 2 Min. (Preiscode: C)
UA: 18.9.2005, Quartierzentrum Bachletten, Basel (Christine Simolka, Sopran, René Wohlhauser, Klavier)

Kurzbeschreibung: Max Frisch war nach eigenen Aussagen sehr eifersüchtig. Ingeborg Bachmann hingegen setzt sich in dieser Rachearie gegen die Anschuldigungen und Verdächtigungen zur Wehr und wird dabei fast zu einer rasenden Furie wie Mozarts Königin der Nacht.

- Hören von "Rachearie", gespielt von Christine Simolka und René Wohlhauser
- Ausführlichen Werkkommentar lesen von "Rachearie"

• Sulawedische Lieder, Gesänge und Vokalstücke auf eigene lautpoetische Texte für Sopran, Bariton, zwei Musiksprechstimmen und erweitertes Klavier (2-5 Spieler) (2005). Ergon 31. Gesamtdauer: ca. 20:46

Ergon 31, Nr. 1: gelsüraga für Sopran und Klavier (2005), ca. 2:45 (Preiscode: C)
UA: 18.9.2005, Musiksaal QuBa, Bachlettenstraße 12, Basel (Christine Simolka, Sopran, und René Wohlhauser, Klavier)

- Hören von "gelsüraga", gespielt von Christine Simolka und René Wohlhauser
- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "gelsüraga"

Ergon 31, Nr. 2: hang gomeka für Sopran und Klavier (2005), ca. 2:40 (Preiscode: B)
UA: 10.9.2006, Geigenbauschule, Brienz (Christine Simolka, Sopran, und René Wohlhauser, Klavier)

- Hören von "hang gomeka", gespielt von Christine Simolka und René Wohlhauser
- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "hang gomeka"

Ergon 31, Nr. 3: suragimanä für Sopran und Klavier (2005), ca. 4:10 (Preiscode: C)
Ergon 31, Nr. 3b: suragimanä für Sopran und Klavier (2006), Fassung b ca. 4:10 (Preiscode: C)

Ergon 31, Nr. 4: Duett für Sopran und Bariton (2005), ca. 4:46 (Preiscode: C)

Ergon 31, Nr. 5: flutching music, ein Musik-Sprechstück für zwei Personen (2005),
ca. 2:30 (Preiscode: B)

- Hören von "flutching music", beide Stimmen interpretiert von René Wohlhauser

Ergon 31, Nr. 6: sulla tastiera für Musiksprechstimme und Klaviatur, auch als virtuelles
Duett für einen sprechenden Klaviaturspieler allein (2005), ca. 4 Min. (Preiscode: C)

Ergon 31, Nr. 7: Ausklang für tiefes Klavier (2006), ca. 1:20 (Preiscode: A)

Kurzbeschreibung: Jedes Stück behandelt einen anderen Aspekt: Durchsichtigkeit, Akkordik, Komplexität, Luzidität, Musiksprechen, Tastenoberflächenspiel. Die lautpoetischen Texte werden durch die Musik semantisch aufgeladen und erreichen dadurch Sprachcharakter. Zudem ist es der Versuch eines neuen ästhetischen Zugangs zur Gattung Liedduo.

• Drei andere Stücke für Klavier (2005/06), Ergon 32
1) Das andere Klavier für eine(n) Instrumentalisten/in und ein Flügelinneres, work in progress, gegenwärtige Dauer: 5-7 Min. (2005), Ergon 32, Nr. 1 (Preiscode: B)
- Hören von "Das andere Klavier", gespielt von René Wohlhauser
2) Zeitrelationen für Klavier solo in mehreren Fassungen (2005/06), Ergon 32, Nr. 2,
ca. 5 Min. (Preiscode: C)
3) III., zum Tod von György Ligeti (14.5.2006), Ergon 32, Nr. 3, ca. 2:30 (Preiscode: C)
Gesamtdauer: ca. 15 Min.

Kurzbeschreibung: Das Klavier wird sozusagen entmaterialisiert, indem unkonventionelle und extreme Spielweisen mit quasi utopischer Zeitgestaltung in Verbindung gebracht werden, so daß daraus eine Musik resultiert, bei der man das Gefühl für den zeitlichen Ablauf verlieren kann.

• mira schinak, Trio für Sopran, Flöte und Klavier (2006), Ergon 33, ca. 13 Min., Kompositionsauftrag von Fachausschuß Basel-Stadt / Basel-Land Musik und Stadt Zürich Kultur. (Preiscode: D)
UA: 5.1.2007, Jecklin-Forum Zürich und 7.1.2007, Quartierzentrum Bachletten, Basel (Christine Simolka, Sopran, Tabea Resin, Flöte, René Wohlhauser, Klavier)

Kurzbeschreibung: Untersuchungen zum Verhältnis von formaler Dramaturgie und Veränderung des Wahrnehmungstempos. Kontrastreiche Momentstrukturen zwischen Komplexität und Einfachheit, kombiniert mit einer besonderen Art von Lyrismus.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "mira schinak"

• mikka resna für Tenor und Gitarre (2006), Ergon 34, ca. 4 Min. (Preiscode: D)
UA: 8.2.2007, Großer Saal der Musik-Akademie Basel (Hans-Jürg Rickenbacher, Tenor, und Benjamin Bunch, Gitarre)

Kurzbeschreibung: Mit einem asemantischen Text werden verschiedene Kommunikationsformen und -möglichkeiten ausgelotet.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "mikka resna"

• Studie über Zustände und Zeitprozesse für Flöte und Klavier (2007), Ergon 35,
ca. 11 Min.
Kompositionsauftrag des Lotteriefonds Basel-Stadt. (Preiscode: D)
UA-Tournee mit Ursula Seiler, Flöte, und René Wohlhauser, Klavier:
• Fr, 11. Jan. 2008, 20.00 Uhr, Gare du Nord, Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel
• So, 13. Jan. 2008, 18.00 Uhr, Konservatorium, Kramgasse 36, 3011 Bern
• So, 20. Jan. 2008, 18.00 Uhr, Jecklin-Forum, Rämistraße 30, 8001 Zürich
• So, 27. Jan. 2008, 18.00 Uhr, Marianischer Saal, Bahnhofstr. 18, 6003 Luzern
• So, 10. Feb. 2008, 20.00 Uhr, Gasteig, Kleiner Konzertsaal, Rosenheimer Straße 5, 81667 München
• So, 17. Feb. 2008, 18.00 Uhr, Universität der Künste, Kammersaal, Fasanenstraße 1b, 10623 Berlin

Kurzbeschreibung: Äußerste Radikalität in der Arbeit mit genau abgemessenen Zeitstrukturen im Verhältnis zu reduziertem, aber obsessiv eingesetztem Material.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Studie über Zustände und Zeitprozesse"

• ‘Srang für Sopran, Flöte, Klarinette und Violoncello auf einen eigenen lautpoetischen Text (2007), Ergon 36, ca. 10 Min.
Kompositionsauftrag von Stadt Zürich Kultur. (Preiscode: D)
UA-Tournee mit Christine Simolka, Sopran, Ursula Seiler, Flöte, Igor Kombaratov, Klarinette, Markus Stolz, Violoncello, und René Wohlhauser, Leitung:
• Fr, 11. Jan. 2008, 20.00 Uhr, Gare du Nord, Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel
• So, 13. Jan. 2008, 18.00 Uhr, Konservatorium, Kramgasse 36, 3011 Bern
• So, 20. Jan. 2008, 18.00 Uhr, Jecklin-Forum, Rämistraße 30, 8001 Zürich
• So, 27. Jan. 2008, 18.00 Uhr, Marianischer Saal, Bahnhofstr. 18, 6003 Luzern
• So, 10. Feb. 2008, 20.00 Uhr, Gasteig, Kleiner Konzertsaal, Rosenheimer Straße 5, 81667 München
• So, 17. Feb. 2008, 18.00 Uhr, Universität der Künste, Kammersaal, Fasanenstraße 1b, 10623 Berlin

Kurzbeschreibung: Die Entwicklung einer Ästhetik der Bruchstücke als Metapher für bruchstückhafte Wahrnehmung.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "'Srang"

• Streichtrio (2007), Ergon 37, ca. 10 Min. (Preiscode: D)
UA: 18.5.2008, Galerie Selz in Perrefitte und am 19.5.2008 im Farel-Saal in Biel (Lionel Zürcher, Violine, Rolf Dieter Gangel, Viola, Erich Plüss, Violoncello)

Kurzbeschreibung: Eine dialektische Auseinandersetzung zwischen angedeuteten formalen Prozessen und einer Ästhetik der Brüche, und der Versuch, aus dieser Konfrontation eine neue Grammatik der musikalischen Gestaltung zu entwickeln.

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zum "Streichtrio"

• Sarktirko (2008), Ergon 10 b, Version für Schlagzeug solo von "Schlagzeugtrio" (1984/1985), Ergon 10, ca. 9 Min.
Uraufführungs-Improvisation über die noch nicht uraufgeführte Version für Schlagzeug solo von "Schlagzeugtrio": 1.6.2008, Gare du Nord, Basel (Matthias Würsch, Schlagzeug)

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Sarktirko"

• Saró (2008), Ergon 26 b, Version für Saxophon solo von "Die Auflösung der Zeit in Raum" (2000-01), Ergon 26, ca. 14 Min.
Uraufführungs-Improvisation über die noch nicht uraufgeführte Version für Saxophon solo von "Die Auflösung der Zeit in Raum": 1.6.2008, Gare du Nord, Basel (Marcus Weiss, Saxophon)

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Saró"

• Ly-Gue-Tin für Stimme(n) und Klavier auf einen eigenen lautpoetischen Text (2008), Ergon 38, ca. 10 Min.
UA: 22.5.2008, Querfeldhalle im Gundeldingerfeld in Basel, UA zur Feier für Jean Tinguely (Christine Simolka, Sopran, und René Wohlhauser, Klavier und Stimme).

- Ausführlichen Werkkommentar lesen zu "Ly-Gue-Tin"


Preis-Code in SFr. und Euro
A= 6.-/3.75
B= 9.-/5.65
C= 12.-/7.50
D= 18.-/11.25
E= 24.-/15.00
F= 30.-/18.75
G= 36.-/22.50
H= 42.-/26.25
I= 48.-/30.00
J= 54.-/33.75
K= 60.-/37.50

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Werkauswahl nach Besetzungen von René Wohlhauser

(Für weitere Informationen zu den Stücken siehe beim betreffenden Stück unter "Werkauswahl chronologisch".)

KAMMERMUSIK

Solostücke

Klavier
• Nesut für Klavier solo (1977), Ergon 2, 8 Min.
UA: 4.7.1978, Basel (Jürg Henneberger, Klavier). Aufnahmen: Radio DRS 2, Basel 1990 und 1991.
• Drei Stücke für Klavier (1986/87), Ergon 14, 5 Min.
1) Paginetta per pianoforte
2) Adagio für Klavier
3) Déploîment für drei-pedaligen Flügel
UA von "Paginetta" und "Adagio": 24.5.1988, Winterthur (Daniel Cholette, Klavier). UA von "Déploîment": 27.3.1988, Unterentfelden (Doris Huber, Klavier). Aufnahmen: Hessischer Rundfunk, Frankfurt 1989; Radio DRS 2, Bern 1989, Basel 1990 und Basel 1995; CBC, Toronto (Canada) 1991; Süddeutscher Rundfunk, Stuttgart 1991.
• Meditation über die Zeit für die linke Hand am Klavier (2001), Ergon 27, 7 Min.
• Klänge in der Zeit für Klavier (2000), Ergon 27b, 10 Sec.
• Klavierstück Manía (2001/02), Ergon 28, 10 Min.
• Drei andere Stücke für Klavier (2005/06), Ergon 32
1) Das andere Klavier für eine(n) Instrumentalisten/in und ein Flügelinneres, work in progress, gegenwärtige Dauer: 5-7 Min. (2005), Ergon 32, Nr. 1
2) Zeitrelationen für Klavier solo in mehreren Fassungen (2005/06), Ergon 32, Nr. 2,
ca. 5 Min.
3) III., zum Tod von György Ligeti (14.5.2006), Ergon 32, Nr. 3, ca. 2:30
Gesamtdauer: ca. 15 Min.

Orgel
• Orgelstück (1986), Ergon 13, Kompositionspreis des Domkapitels Salzburg 1987, 8 Min.
UA: 12.8.1988, Dom zu Speyer (Odile Pierre, Orgel). Aufnahme: Radio DRS 2, Zürich 1989.
• Lumière(s) für Orgel (1989), Ergon 18, Auftragskomposition anläßlich des 20-jährigen Jubiläums des "Festival international de l’orgue ancien" in Valère 1989, 8 Min.
UA: 19.8.1989, Valère (Kei Koito, Orgel). Aufnahme: Radio RSR 2, Genf 1989; Radio DRS 2, Zürich 2000.

andere Instrumente
• Musik für Flöte (2002), Ergon 29, 6 Min.
UA: 1.11.2002, Literaturhaus Basel (Riccarda Caflisch, Flöte)
• Souvenirs de l’Occitanie für Klarinette solo (1978), Ergon 4, Kompositionspreis Valentino Bucchi, Rom 1978, 9 Min.
UA: 19.1.1981, Freiburg/Brsg. (Wolfgang Stryi, Klarinette). Aufnahme: Radio DRS 2, Basel 1990.
• Atemlinie für Horn solo (und Tamtam, gleicher Spieler) (1988), Ergon 17, Auftragswerk des Konservatoriums Luzern, 8 Min.
UA: 29.11.1988, Luzern (Jakob Hefti, Horn und Tamtam). Aufnahmen: Radio DRS 2, Basel 1990 und Basel 1991; Tschechischer Rundfunk, Prag 2000.
• Prestissimo (1995)
Solo-Version für Xylophon (auch Marimbaphon), Ergon 21/1, 1 Min.
UA: 18.6.1995, Basel (Basler Schlagzeugtrio).
• Entropía per violoncello solo (1997/98), Ergon 24, Auftragskomposition des Ministeriums für Frauen, Bildung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, 11 Min.
UA: 20.4.1999, Schloß Solitude Stuttgart (Frank Cox, Violoncello). Aufnahme: Radio DRS 2, Zürich 2000.
• Sarktirko (2008), Ergon 10 b, Version für Schlagzeug solo von "Schlagzeugtrio" (1984/1985), Ergon 10, ca. 9 Min.
Uraufführungs-Improvisation über die noch nicht uraufgeführte Version für Schlagzeug solo von "Schlagzeugtrio": 1.6.2008, Gare du Nord, Basel (Matthias Würsch, Schlagzeug)
• Saró (2008), Ergon 26 b, Version für Saxophon solo von "Die Auflösung der Zeit in Raum" (2000-01), Ergon 26, ca. 14 Min.
Uraufführungs-Improvisation über die noch nicht uraufgeführte Version für Saxophon solo von "Die Auflösung der Zeit in Raum": 1.6.2008, Gare du Nord, Basel (Marcus Weiss, Saxophon)
• vocis imago (1993-95), Ergon 20, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, zudem mit finanzieller Unterstützung der SUISA-Stiftung für Musik, 19 Min.
Variantversionen für Flöte solo, Klarinette solo, Schlagzeug solo, Klavier solo, Violine solo und Violoncello solo

Duos
• Lemuria für 2 Flöten und Zuspielband (1977), Ergon 1, 17 Min.
UA: 18.5.1977, Basel (David Johnson und Ueli Derendinger, Flöten; Jane Koopmann und Daniel Weissberg, Synthesizer). Aufnahme: Radio DRS 2, Basel 1990.
• flautando für 2 Flöten (1980/81, rev. 1987), Ergon 7, Verlag Müller und Schade, 13 Min.
UA der deutschen Fassung: 17.12.1982, Basel (Jürg Zurmühle und Ueli Derendinger, Flöten).
UA der französischen Fassung: 19.5.1984, Delémont (Mathieu Schneider und Olivier Rouget, Flöten).
Aufnahmen: Radio RSR 2, Genf 1984; Radio DRS 2, Bern 1987.
• CI-IC für Flöte und Viola (1985), Ergon 11, 3 Min.
UA: 5.5.1986, Zürich (Ueli Gasser, Flöte und Daniel Corti, Viola).
• Duometrie für Flöte und Baßklarinette (1985/86), Ergon 12, 5 Min.
UA: 24.5.1986, Zürich (Philippe Racine, Flöten und Ernesto Molinari, Baßklarinette). Aufnahmen: Radio DRS 2, Bern 1987 und Basel 1990.
• Gedankenflucht für Violoncello und Klavier (1995), Ergon 22, Auftragskomposition des Ministeriums für Frauen, Bildung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, 11 Min.
UA: 5.12.1996, Universität Bamberg (Dorothea von Albrecht, Violoncello und Christine Olbrich, Klavier).
• mikka resna für Tenor und Gitarre (2006), Ergon 34, ca. 4 Min.
UA: 8.2.2007, Großer Saal der Musik-Akademie Basel (Hans-Jürg Rickenbacher, Tenor, und Benjamin Bunch, Gitarre)
• Studie über Zustände und Zeitprozesse für Flöte und Klavier (2007), Ergon 35,
ca. 11 Min.
Kompositionsauftrag des Lotteriefonds Basel-Stadt.
UA-Tournee mit Ursula Seiler, Flöte, und René Wohlhauser, Klavier: 6 Konzerte Jan. / Feb. 2008, siehe oben.
• vocis imago (1993-95), Ergon 20, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, zudem mit finanzieller Unterstützung der SUISA-Stiftung für Musik, 19 Min.
15 Variantversionen: alle Duokombinationen für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello

Trios
• Schlagzeugtrio (1984/85), Ergon 10, Auftragswerk von Paul Sacher, 9 Min.
UA: 10.6.1985, Basel (Basler Schlagzeugtrio). Aufnahmen: Radio DRS 2, Basel 1986 und Basel 1990.
• Klarinettentrio Metamusik für 3 B-Klarinetten (1986/87), Ergon 15, Auftragswerk der Pro Helvetia, 1. Preis im Kompositionswettbewerb der Ostschweizer Stiftung für Musik und Theater 1990, 11 Min.
UA: 1.11.1991, St. Gallen (Schweizer Klarinettentrio). Aufnahme: Südwestfunk Baden-Baden 1994.
• Prestissimo (1995)
Trio-Version für Xylophon (et al.) a tre (auch Marimbaphon), Ergon 21/2, 3 Min.
UA: 18.6.1995, Basel (Basler Schlagzeugtrio).
• Quantenströmung für Flöte, Viola und Harfe (Harfentrio) (1996), Ergon 23, Auftragskomposition des Sabeth Trio Basel, mit finanzieller Unterstützung der Erziehungs- und Kulturdirektion Basel-Landschaft, der Alfred Richterich-Stiftung, der SUISA-Stiftung für Musik, der Fondation Nicati-de Luze und der Fondation Nestlé pour l’Art., 10 Min.
UA: 9.11.1996, Tage für Neue Musik Zürich (Sabeth Trio Basel). Aufnahme: Radio DRS 2, Zürich 1996.
• Quantenströmung-Fassung für Flöte, Cello und Klavier (1996/97), Ergon 23 b, mit finanzieller Unterstützung der Alfred Richterich-Stiftung und der Gubler-Hablützel-Stiftung, 10 Min.
• Die Auflösung der Zeit in Raum für Saxophon, Schlagzeug und Klavier (2000/01), Ergon 26, Auftragskomposition der Musikkreditkommission Basel-Stadt, 14 Min.
UA: 11.10.2002, Expo.02, Rathaussaal Murten (Ensemble Oggimusica, Ltg. Giorgio Bernasconi)
• mira schinak, Trio für Sopran, Flöte und Klavier (2006), Ergon 33, ca. 13 Min., Kompositionsauftrag von Fachausschuß Basel-Stadt / Basel-Land Musik und Stadt Zürich Kultur.
UA: 5.1.2007, Jecklin-Forum Zürich und 7.1.2007, Quartierzentrum Bachletten, Basel (Christine Simolka, Sopran, Tabea Resin, Flöte, René Wohlhauser, Klavier)
• Streichtrio (2007), Ergon 37, ca. 10 Min. (Preiscode: D)
UA: 18.5.2008, Galerie Selz in Perrefitte und am 19.5.2008 im Farel-Saal in Biel (Lionel Zürcher, Violine, Rolf Dieter Gangel, Viola, Erich Plüss, Violoncello)
• vocis imago (1993-95), Ergon 20, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, zudem mit finanzieller Unterstützung der SUISA-Stiftung für Musik, 19 Min.
20 Variantversionen: alle Triokombinationen für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello

4-6 MusikerInnen
• Adagio assai für Streichquartett (1982/83/85/87/88), Ergon 16, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, Kranichsteiner Stipendienpreis 1988, 4 Min.
UA: 7.8.1988, Darmstadt (Arditti-Quartett). Aufnahmen: Südwestfunkt Baden-Baden 1988; Radio DRS 2, Basel 1993 und Zürich 1993; Hessischer Rundfunk Frankfurt 1994; Radio RSI 2, Lugano 1995.
• carpe diem in beschleunigter Zeit für Streichquartett (1998/99), Ergon 25, Auftragskomposition der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 11 Min. (UA durch das Arditti-Quar¬tett am 20. Nov. 2001 im Stadtcasino Basel.)
UA: 20.11.2001, Paul Sacher-Halle Basel (Arditti-Quartett). Aufnahme: Radio DRS 2, Basel 2001.
• Musica Assoluta e Determinata für Stimme und Kammerensemble (1981), (Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier), Ergon 8 / Nr. I, 3 Min.
UA: 17.12.1982, Basel (ad hoc-Ensemble unter der Leitung von René Wohlhauser).
• Largo elettrificato für Stimme und Kammerensemble mit elektronischer Klangverfremdung (1981), (Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier; Vocoder, Harmonizer, Ringmodulator, Tonbandschlaufe, Zuspielband), Ergon 8 / Nr. II, 1 Min.
UA: 19.3.1982, Basel (Ensemble der IGNM Basel unter der Leitung von René Wohlhauser).
• Klavierquartett für Streichtrio (Violine, Viola, Violoncello) und Klavier (1979/83-84, teilrev. 1987), Ergon 9, 9 Min.
UA: 19.3.1984, Basel (Andreas Preißer, Violine; Monika Clemann, Viola; Oliver Faller, Violoncello; Jea-Jacques Dünki, Klavier). Aufnahmen: Radio DRS 2, Zürich 1984 und Bern 1989.
• vocis imago für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello (1993-95), Ergon 20, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, zudem mit finanzieller Unterstützung der SUISA-Stiftung für Musik, 19 Min.
UA: 17.5.1995, Köln (Ensemble Köln unter der Leitung von Robert HP Platz). Aufnahme: Westdeutscher Rundfunk Köln 1995, Radio DRS 2, Zürich 1996.
• ‘Srang für Sopran, Flöte, Klarinette und Violoncello auf einen eigenen lautpoetischen Text (2007), Ergon 36, ca. 10 Min.
Kompositionsauftrag von Stadt Zürich Kultur.
UA-Tournee mit Christine Simolka, Sopran, Ursula Seiler, Flöte, Igor Kombaratov, Klarinette, Markus Stolz, Violoncello, und René Wohlhauser, Leitung: 6 Konzerte im Jan. / Feb. 2008, siehe oben.
• vocis imago (1993-95), Ergon 20, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, zudem mit finanzieller Unterstützung der SUISA-Stiftung für Musik, 19 Min.
15 Variantversionen: alle Quartettkombinationen für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello
• vocis imago (1993-95), Ergon 20, Auftragswerk der Musikkreditkommission Basel, zudem mit finanzieller Unterstützung der SUISA-Stiftung für Musik, 19 Min.
6 Variantversionen: alle Quintettkombinationen für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello

ORCHESTER
• Fragmente für Orchester (1979),
3 (anche 1., 2., 3. Fl. picc.), 2 (2. anche C. ingl.), 3 (3. anche Cl. b.), 2; 2 Cor., 2 Tr., 2 Pos.; 3 Perc., Pfte., Arpa; 12, 12, 8, 8, 4
Ergon 6, Kompositionspreis von Stadt und Kanton Freiburg 1984, 10 Min.
UA.: 27.6.1979, Basel (Basler Sinfonieorchester unter der Leitung von Thüring Bräm). Aufnahme: Radio RSR 2, Genf 1984.
• in statu mutandi für Orchester (1991-93),
Fl. alto in Sol, Fl. basso in Do, 2 (2. anche C. ingl.), 1 Cl. b., 1 Cl. cb., 1 Fg., 1 C.-Fg.; 3, 2, 2, 1; 2 Perc.; 8, 6, 4, 4, 2
Ergon 19, Auftragskomposition des Sinfonieorchesters der AML Luzern, 8 Min.
UA: 21.4.1993, Luzern (Sinfonieorchester Luzern unter der Leitung von Olaf Henzold). Aufnahmen: Radio DRS 2, Basel 1993; Bayerischer Rundfunk München 1995.

MUSIKTHEATER
• Gantenbein, Oper für 4 Solisten und Orchester (2002-04), Ergon 30, ca. 60 Min. (Text aus Max Frischs Roman Mein Name sei Gantenbein, zusammengestellt vom Komponisten.)
(Sopran, Mezzosopran, Tenor, Bariton; Fl., Ob., 2 Cl. contrabassi (anche Cl. e Cl.bassi), Fg.; Cor., Tr., 2 Tn., Tba; 2 Perc.; 8 Vl. I, 6 Vl. II, 4 Vle., 4 Vc, 2 Cb.)
UA: 4.11.2004, Stadttheater Luzern in Zusammenarbeit mit den Weltmusiktagen 2004
Aufnahme: Radio DRS 2, 2004

MIT STIMME
• cemaltorz für Sopran und Klavier (1977), Ergon 3, 11 Min.
UA: 23.2.1978, Basel (Franziska Richner, Sopran und Jürg Henneberger, Klavier).
• Musica Assoluta Determinata für Stimme und Kammerensemble (1981), (Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier), Ergon 8 / Nr. I, 3 Min.
UA: 24.11.1978, Bonn (Chantal Mathez, Altblockflöte und René Wohlhauser, Synthesizer).
• Largo elettrificato für Stimme und Kammerensemble mit elektronischer Klangverfremdung (1981), (Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier; Vocoder, Harmonizer, Ringmodulator, Tonbandschlaufe, Zuspielband), Ergon 8 / Nr. II, 1 Min.
UA: 19.3.1982, Basel (Ensemble der IGNM Basel unter der Leitung von René Wohlhauser).
• Rachearie aus der Oper "Gantenbein", bearbeitet für Sopran und Klavier (2004). Ergon 30/II, 2 Min.
UA: 18.9.2005, Quartierzentrum Bachletten, Basel (Christine Simolka, Sopran, René Wohlhauser, Klavier)
• Sulawedische Lieder, Gesänge und Vokalstücke auf eigene lautpoetische Texte für Sopran, Bariton, zwei Musiksprechstimmen und erweitertes Klavier (2-5 Spieler) (2005). Gesamtdauer: ca. 20:46
Ergon 31, Nr. 1: gelsüraga für Sopran und Klavier (2005), ca. 2:45
UA: 18.9.2005, Quartierzentrum Bachletten, Basel (Christine Simolka, Sopran, René Wohlhauser, Klavier)
Ergon 31, Nr. 2: hang gomeka für Sopran und Klavier (2005), ca. 2:40
UA: 24.9.2006, Quartierzentrum Bachletten, Basel (Christine Simolka, Sopran, René Wohlhauser, Klavier)
Ergon 31, Nr. 3: suragimanä für Sopran und Klavier (2005), ca. 4:10
Ergon 31, Nr. 3b: suragimanä für Sopran und Klavier (2006), Fassung b ca. 4:10
Ergon 31, Nr. 4: Duett für Sopran und Bariton (2005), ca. 4:46
Ergon 31, Nr. 5: flutching music, ein Musik-Sprechstück für zwei Personen (2005),
ca. 2:30
Ergon 31, Nr. 6: sulla tastiera für Musiksprechstimme und Klaviatur, auch als virtuelles
Duett für einen sprechenden Klaviaturspieler allein (2005), ca. 4 Min.
• mira schinak, Trio für Sopran, Flöte und Klavier (2006), Ergon 33, ca. 13 Min., Kompositionsauftrag von Fachausschuß Basel-Stadt / Basel-Land Musik und Stadt Zürich Kultur.
UA: 5.1.2007, Jecklin-Forum Zürich und 7.1.2007, Quartierzentrum Bachletten, Basel (Christine Simolka, Sopran, Tabea Resin, Flöte, René Wohlhauser, Klavier)
• mikka resna für Tenor und Gitarre (2006), Ergon 34, ca. 4 Min.
UA: 8.2.2007, Großer Saal der Musik-Akademie Basel (Hans-Jürg Rickenbacher, Tenor, und Benjamin Bunch, Gitarre)

MIT ELEKTRONIK
• Lemuria für 2 Flöten und Zuspielband (1977), Ergon 1, 17 Min.
UA: 18.5.1977, Basel (David Johnson und Ueli Derendinger, Flöten; Jane Koopmann und Daniel Weissberg, Synthesizer). Aufnahme: Radio DRS 2, Basel 1990.
• Modulaltica für Altblockflöte und Synthesizer (1978), Ergon 5a, 15 Min.
UA: 24.11.1978, Bonn (Chantal Mathez, Altblockflöte und René Wohlhauser, Synthesizer).
• Largo elettrificato für Stimme und Kammerensemble mit elektronischer Klangverfremdung (1981), (Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier; Vocoder, Harmonizer, Ringmodulator, Tonbandschlaufe, Zuspielband), Ergon 8 / Nr. II, 1 Min.
UA: 19.3.1982, Basel (Ensemble der IGNM Basel unter der Leitung von René Wohlhauser).


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Musikwerke-Übersicht

Parergon-Nrn.Werk-AnzahlWerkgruppeJahr
00034Erga Zeitgenössische E-Musik ab 1977
010Zusatzstücke bei Erga
01, 1-10010Die ersten Kompositionen für Klavier 1969
02, 1-111111Lieder ohne Worte für Klavier1969-1970
03, 1-12012Nrn. für die Rock-Oper Nr. 11970
04, 1-6006Nrn. für die Rock-Oper Nr. 21970
05, 1-8008Frühe Gitarrenlieder1970
06, 1-83083Instrumentalstücke1970-1973
07, 1-20020Stücke für Rockensemble1973-1975
08, 1-11011einzelne Stücke1974-1977
09, 1-36036Etüden und Themen
10, 1-3003Komplexe Stücke für Rockensemble1974-1975
11, 1-11011Rockmusikstücke für verschiedene
Besetzungen1970-1974
12, 1-37037Folk-Rock-Lieder mit brienzer-
deutschen Texten1973-1982
13, 1-32032Rocksongs1980-1986
14, 1-24024Rock-Instrumentalstücke1980-1987
15, 1-26026Jazz-Nummern1980-1985
16, 1-5005Bearbeitungen und Neufassungen
von alten Stücken1976-1978
17, 1-103103Musikalische Tagebuch-Nummern1981-2006
18, 1-73 73 Musikstücke zur Hörspielfolge
"D'Schneehäx und dr Zouberer
Merlin" (Zytglogge-Verlag)
18, 1-14014Stücke zur 1. Folge1985
18, 15-27013Stücke zur 2. Folge1986
18, 28-60033Stücke zur 3. Folge1987
18, 61-73013Stücke zur 4. Folge1990
19, 1-19019Klaviermusik-Stücke1975-1979
20, 1-7007Romantische Lieder1975-1976
21, 1-4004Titel aus dem Liederzyklus
"Der Dichter"1976
22, 1-13013Kammermusik-Stücke1975-1978
23, 1-14014Kleinere Auftragsstücke1978-1986
24, 1-20020Opera occasionalia1980-1986
25, 1-9009Computermusik-Stücke1976
26, 1-2002Tonbandmusik-Stücke1978
27, 1-4004Orchestermusik-Stücke1977-1978
28, 1-21021historische Satzübungen1975-1979
29, 1-24024Songteile
30, 1-14169Improvisatorische Variationen in
14 Sammlungen2004-2006
31, 1-62062Riffs für Klavier2004-
32, 1-193193Riffs für Gitarre
33, 1-11 11 Riffs für andere Instrumente
007für Baß: Parergon 33/1, Nrn. 1-7
003für Bongos, Parergon 33/2, Nrn. 1-3
001für Vocal Percussion, Parergon 33/3
34, 1-26026Soli für Keyboard und Gitarre
35, 1-63063Arrangements / Bearbeitungen
fremder Stücke
36, 1-7007Stücke für Mandoline
37001Musiksprechen
38, 1-190019Rock- und Blues-Stücke1995-2006
Total1343


Stand 28.3.2007


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